Station 20 - Friedhof

Die Station 20 ist der Wasseler Friedhof - inmitten der Alltagshektik eine Oase der Ruhe und des Gedenkens.

Hier findet der Besucher sehenswerte alte Bäume und Mahnmale, die eindringlich an die Schrecken von Kriegen erinnern.

Das „Gesetz über die Erhaltung der Gräber der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft” gibt es seit 1952 und es wurde immer wieder aktualisiert. Im §1- Anwendungsbereich heißt es: „Dieses Gesetz dient dazu, der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft in besonderer Weise zu gedenken und für zukünftige Generationen die Erinnerung daran wach zu halten, welche schrecklichen Folgen Krieg und Gewaltherrschaft haben.“

Hartmut Busche hat vor einigen Jahren Fotos vom Mahnmal gemacht, die sehr deutlich zeigen, dass Kriegsleid länderübergreifend ist. 

Auch in Wassel wird die Erinnerung wachgehalten. Jedes Jahr zum Totensonntag findet eine Gedenkveranstaltung statt. Dabei wird allen bewusst, dass auf der ganzen Welt leider immer noch viele Menschen unter Krieg und Gewaltherrschaft leiden.

Der Wasseler Friedhof selbst ist eine schöne gepflegte Anlage mit alten Bäumen, wo die Wasseler Bürger ihre verstorbenen Angehörigen zur letzten Ruhe betten lassen können. Für alle Besucher bietet sich hier auch ein Blick in Wassels jüngere Vergangenheit.

Im letzten Jahr wurde die Friedhofssatzung der Stadt Sehnde überarbeitet, und es wurden einige Dinge neu geregelt. Der Text der aktuellen Broschüre (Stand 01.01.2015) zur Friedhofssatzung ist zu lesen, wenn man in der linken Spalte auf das entsprechende Stichwort klickt.  

Weitere Einzelheiten dazu und die jeweiligen Aktualisierungen sind auf der Homepage der Stadt Sehnde zu finden. 

 

Natur-Kultur-Pfad Wassel