Station 20 - Friedhof

Der Opfer von Kriegen und Gewalt gedenken - 70 Jahre nach Beendigung des 2. Weltkrieges

Der Volkstrauertag ist in Deutschland ein staatlicher Gedenktag und wird seit 1952 am Sonntag, zwei Wochen vor dem 1. Advent, begangen. Dieser Gedenktag gehört zu den stillen Tagen, an denen keine lauten Feste stattfinden. 

Auch in Wassel wird am Volkstrauertag der Opfer von Kriegen und Gewaltherrschaft gedacht. Im Beisein des Wasseler Ortsrates, der Freiwilligen Feuerwehr und vieler Wasseler Bürger wurden am Denkmal auf dem Wasseler Friedhof Kränze und Blumen niedergelegt.

In einer bewegenden Rede machte Daniela Gurkasch, Mitglied des Ortsrates Wassel, darauf aufmerksam wie aktuell Flucht, Vertreibung und Tod leider immer noch sind: 

 " ... Daher wurden gesetzlich verbildliche Grundrechte erarbeitet und für alle verbildlich festgelegt, dass bspw. die Würde des Menschen unantastbar ist, das Recht auf Leben und Unversehrtheit gilt und geschützt wird. Genau mit dieser Haltung sollten wir in diesen Tagen einander begegnen, miteinander umgehen. Wenn wir alle diese sozialen und politischen Werte akzeptieren und achten, ist es egal, in welchem Land wir geboren sind, welchem Geschlecht wir angehören, zu welchem Gott wir beten und wen wir lieben. Wenn wir es schaffen, uns Frieden und Freiheit zu bewahren, dann haben wir neben all der Trauer und dem Leid unsere Lehren aus den vergangenen Kriegen gezogen. Dann, bin ich mir sicher, werden Generationen nach uns ebenso stolz und dankbar sein, wie ich es bin, hier geboren zu sein!"

Wer den vollständigen Redetext lesen möchte, klickt auf den Auszug aus der Rede. 

 

 

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