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Die Hainbuche

Hainbuche (Carpinus betulus)
Familie: Birkengewächse; Gattung: Haselnussgewächse
Heimat: Europa 
Maximale Höhe: bis 25 m; Maximales Alter: 150 Jahre 
Noch Infos bei Wikipedia, Hainbuche

Diese Hainbuche wurde im Jahr 2015 im Rahmen einer Ersatz-Pflanzaktion hier gesetzt. Die bereits an diesem Standort befindliche Bepflanzung wurde in ihrem Zustand belassen, da die Gebüsche auch Unterschlupf für kleine Tiere sind.

An der Kronenform dieser Hainbuche konnte man bereits nach wenigen Monaten sehen, wie sie sich sofort an ihren Standort angepasst hat. Man sah im ersten  Frühjahr besonders deutlich die verstärkte Bildung von Ästen und Laub an der offenen freien Seite. Im Spätsommer erholt sich der Baum von den Folgen längerer sommerlicher Trockenperioden.

Trotz ihres Namens ist die Hainbuche NICHT näher mit der Rotbuche verwandt. Vielmehr zählt sie zu den Birkengewächsen und ist mit der Haselnuss verwandt. An diesem Standort kann man Hainbuche und Rotbuche gut vergleichen: Etwas versteckt im Hintergrund ist eine Rotbuche zu finden und an der Straße gibt es mehrfach Buchenhecken.

Hainbuchen sind sommergrüne Bäume oder Sträucher. Die Früchte der Hainbuche sind kleine Nüsse, von denen mehrere in bis zu 17 cm langen Fruchtständen stecken. Für die Ausbreitung dieser Samen bedient sich der Baum eines Tricks: Die Blätter in den Fruchtständen vertrocknen, bilden dadurch Flügelchen und werden im Herbst durch den Wind verteilt. 

Die Hainbuche hat sehr hartes, schwer spaltbares Holz. Sie wird wirtschaftlich relativ wenig genutzt. In den Anfängen der Buchdruckerkunst wurde dieses Holz für Drucklettern verwendet. 

 

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