Die bekanntesten Weidenarten in unserer Heimat sind die Korbweide, die Silberweide und die Bruch- oder Knackweide. Dies sind alles schmalblättrige Weidenarten. Es gibt noch verschiedene andere Arten, zum Beispiel die breitblättrige Salweide. Will man alle auseinanderhalten, muss man sich mit den charakteristischen Merkmalen beschäftigen.
Hier im ehemaligen Pfarrgarten steht eine Bruchweide. Manchmal wird sie auch als Knackweide bezeichnet, da ihre Zweige mit einem vernehmlichen Knacken brechen. Aus diesem Grund sind Zweige der Bruchweide auch nicht für Flechtarbeiten (Korbflechten) geeignet. Ihre Blätter sind länglich, bis zu 12 cm lang und glänzend grün mit einem fein gesägten Rand.
Die Bruchweide wird häufig angepflanzt, um Uferböschungen zu befestigen. Das wird auch noch dadurch unterstützt, dass abgerissene Zweige am Boden wieder anwurzeln können.
Für einen schnellen Überblick auf das entsprechende Stichwort klicken:
