Im Jahr 2025 war schon mal ein Storchenpaar zum Probewohnen im Nest. Mit Nachwuchs hat es nicht geklappt.
Im Jahr 2026 mussten die Wasseler sehr lange Geduld haben. Endlich, Ende April, ließen sich die ersten Störche sehen. Ein Paar zog auch für ein paar Tage in das Nest ein, um dann bald wieder zu verschwinden.
Nach fast drei Wochen waren sie wieder da, um zu bleiben. Auf den im vergangenen Jahr versprochenen Namenswettbewerb haben wir jedoch verzichtet, weil sich zunächst kein geregeltes Familienleben bei Storchs erkennen ließ.
Dann jedoch im Mai ergab eine vorsichtige Kontrolle, dass drei Eier im Nest lagen. Daraus sind Anfang Juni zwei Jungstörche geschlüpft. Die Altvögel sind sehr fürsorglich und kümmern sich gut um ihren Nachwuchs. Bei praller Sonne spendet immer einer von ihnen Schatten, bei Regen sind die Altvögel der Regenschirm. Futter gibt es selbstverständlich auch regelmäßig.
Die Störche haben im Vergleich zu anderen Brutpaaren, deren Junge im Juli schon fast flügge sind, spät mit der Brut begonnen. Der Nachwuchs ist deshalb noch ziemlich klein. Es bestehen aber gute Aussichten, dass die Kleinen bis zur großen Reise ins Winterquartier groß und stark sind.

Aus Storchenperspektive

Familienleben

Futter für die Familie gibt es reichlich in der näheren Umgebung
