Die bekanntesten Weidenarten in unserer Heimat sind die Korbweide, die Silberweide und die Bruch- oder Knackweide. Dies sind alles schmalblättrige Weidenarten. Es gibt noch verschiedene andere Arten, zum Beispiel die breitblättrige Salweide (Station 3). Will man alle auseinanderhalten, muss man sich mit den charakteristischen Merkmalen beschäftigen.
Hier an Wassels Dorfteich steht ein Gruppe von Bruchweiden. Manchmal wird dieser Baum auch als Knackweide bezeichnet, da seine Zweige mit einem vernehmlichen Knacken brechen. Aus diesem Grund sind Zweige der Bruchweide auch nicht für Flechtarbeiten (Korbflechten) geeignet. Ihre Blätter sind länglich, bis zu 12 cm lang und glänzend grün mit einem fein gesägten Rand.
Die Bruchweide wird häufig angepflanzt, um Uferböschungen zu befestigen. Das wird auch noch dadurch unterstützt, dass abgerissene Zweige am Boden wieder anwurzeln können.
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