
Die Robinie ist unter verschiedenen Namen bekannt - Falsche Akazie - Scheinakazie - Silberregen - und noch andere. Sie ist ein sommergrüner Laubbaum und wurde aus Nordamerika in Europa als Bepflanzung von Parks und Gärten eingeführt. Inzwischen ist sie weltweit verbreitet und kommt auch wild vor. Obwohl Blätter und Blüten der Robinie sehr schön anzusehen sind, sind fast alle Teile der Pflanze giftig. Insbesondere giftig für Pferde sind die Samen.
In den Gärten und Parks kommen auch verschiedene Zuchtformen vor, solche mit gelbem Laub oder ganz ohne Blüten.
Die Robinie ist vielfältig nützlich. Der Blütennektar liefert guten Honig. Die Wildform der Robinie eignet sich für die Bepflanzung von Brachflächen, weil sie zur Bodenverbesserung beiträgt. Das Holz der Robinie ist sehr fest und widerstandsfähig, aber auch sehr biegsam. Es wird vor allem im Schiff- und Möbelbau verwendet. Besonders sinnvoll einzusetzen ist das Holz zum Beispiel für Kinderspielplätze und Gartenmöbel, weil keine Konservierung notwendig ist. Somit ist es eine gute Alternative zu Tropenholz.
An manchen Standorten sind Robinien allerdings auch problematisch, da sie auf Grund ihres Einflusses auf die Bodenzusammensetzung (Stickstoffanreicherung) andere Pflanzen in relativ weitem Umkreis verdrängen können. In solchen Fällen müssen aus Naturschutzgründen Robinienbestände begrenzt werden.
Weitere recht große Robinien kann man auf der gegenüberliegende Straßenseite sehen (Station 3). Dort ist gut zu beobachten, wie sich die Robinie ohne Zutun des Menschen ausgebreitet hat.
Dass Bäume manchmal auch aus anderen Gründen weichen müssen, kann man an der Station 9 sehen. Auf Grund von Wurzelfäule musste die Robine zur Gewährleitung der Sicherheit gefällt werden (Februar 2014).
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